Sieben Regeln für die Geschichte dieser Familie

Was dieses Archiv behauptet — und was nicht

Erinnerung ist Zeugnis. Dokumente sind Belege. Deutung wird gekennzeichnet. Ungewissheit bleibt offen.

Menschen vor Schlussfolgerungen

Das Archiv beginnt mit benannten Menschen und den erhaltenen Unterlagen. Historischer Kontext kann erklären, ersetzt aber keinen persönlichen Beleg.

Wo die Überlieferung endet, sagt die Erzählung es.

Dokument und Zeugnis bleiben verschieden

Ein zeitgenössisches Dokument belegt, was es festhält; eine spätere Erinnerung ist wertvolles persönliches Zeugnis.

Beides wird nicht als unfehlbar behandelt und nicht stillschweigend ineinander verwandelt.

Ungewissheit bleibt sichtbar

Widersprüche, vorläufige Identifizierungen und fehlende Daten bleiben öffentlich sichtbar.

Korrekturen werden datiert und dokumentiert.

Quellentext wird nicht still umgeschrieben

Transkriptionen bewahren Wortlaut und bedeutungsrelevante Schreibweisen. Übersetzungen sind getrennt gekennzeichnet.

Historische Varianten bleiben in Zitaten und Transkriptionen erhalten.

Bearbeitung ist Teil des Datensatzes

Beschnitt, Drehung, Tonwertkorrektur und Restaurierung werden auf Objektebene beschrieben.

Eine besser lesbare Ableitung ersetzt nie die Quelle.

KI-gestütztes Material ist kein Beweis

KI-gestützte Bilder, Animationen, Audiodateien und Übersetzungshilfen sind als Deutung oder Zugangshilfe gekennzeichnet.

Sie bleiben dem dokumentarischen Ausgangsmaterial untergeordnet.

Zugang bringt Verantwortung

Das Archiv publiziert für Familiengeschichte, Bildung und Forschung und prüft Datenschutzfragen, Einschränkungen und Entfernungsanträge einzeln.

Objektdatensätze benennen Quellen, Credits und bekannte Wiederverwendungsbedingungen.