Er arbeitete im Bekleidungsgeschäft der Familie.

Hans Adalbert Wollenberg

3. Juni 1907, Eisenach — zuletzt namentlich belegt in Warschau, 16. April 1942

Hans war der Sohn von Paula und Georg Wollenberg. Er arbeitete bei J. Reichenbach, lebte mit seiner Mutter am Westendorf 15 und wurde im April 1942 mit ihr aus Halberstadt verschleppt.

Auch im Raum Lager · Warschau

Er wird gemeinsam mit seiner Mutter im Halberstädter Transport genannt. Nach Warschau am 16. April 1942 um 6 Uhr hat dieses Archiv keine weitere namentliche Spur.Ein TagPaulaLager

Hans Adalbert Wollenberg wurde am 3. Juni 1907 in Eisenach geboren. Er wuchs als Sohn von Paula und Georg Wollenberg auf, deren Haushalt und Arbeit eng mit dem Reichenbachschen Bekleidungsgeschäft verbunden waren.

Das Halberstädter Adressbuch von 1938 führt Hans als Kaufmann bei J. Reichenbach und verzeichnet ihn gemeinsam mit Georg in der Moltkestraße 11. Im April 1942 lebten Hans und Paula am Westendorf 15, der früheren jüdischen Schule, die zum Zwangssammelhaus geworden war.

Halberstadt zwang Hans und Paula am 12. April auf den Domplatz. Ihr Zug verließ Magdeburg am 14. April und wurde am 16. April in Warschau verzeichnet. Ein späterer Eintrag des Central Tracing Bureau beschrieb ihn nur als „über Warschau in unbekannter Richtung“.

Für Hans liegt nach dem 16. April 1942 kein weiterer namentlicher Nachweis vor.

Familie und Haushalt

Menschen, die mit diesem Leben verbunden sind

Quellen

Quellen

  • Originale Transportliste vom 14. April 1942, Seite 15, Zeile 198
  • Yad Vashem, Objekt 6719646, Bild 2 von 3, Akte 379, Bestand O.41
  • Arolsen Archives, Central Tracing Bureau, DocID 82492241
  • Tafel des Berend-Lehmann-Museums zum Bekleidungsgeschäft Reichenbach
  • Halberstädter Adressbuch, 1938
  • Berend-Lehmann-Museum, Geschichte der jüdischen Schule am Westendorf 15

Was ungeklärt bleibt

Die Dokumente nennen Hans’ Geburtsdaten, seine Zwangsadresse und die Ankunft in Warschau. Sie belegen nicht, was danach mit ihm geschah oder wann er starb.