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Genealogie und Forschungsunterlagen
Zusammengestellte Genealogien, Zugangskopien und Unterlagen für die fortlaufende Forschung.
38 · 1808–2022
Ordnung: Historische Datensätze folgen ihrem Datum; konventionell bearbeitete Ansichtskopien bleiben bei ihrer Quelle, neue Interpretationen folgen ihrem Entstehungsdatum. Zusammengehörige Seiten und Ansichten bleiben beieinander; undatierte Datensätze folgen.
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Dokumente und Objekte 1–38 von 38 angezeigt
Dokument / ObjektDieses Porträt zeigt den in Halberstadt geborenen Reformer Israel JacobsonDieses historische Porträt zeigt Israel Jacobson, 1768 in Halberstadt geboren und für die jüdische bürgerliche Emanzipation und religiöse Reform tätig. Ein Künstler schuf das Bildnis für die öffentliche Verbreitung. Es gibt den weiteren jüdischen Kontext der Stadt wieder, belegt aber keine Verbindung zur Familie Reichenbach.
Dokument / ObjektDieses Porträt zeigt Rabbiner Benjamin Hirsch AuerbachDieses historische Porträt zeigt Benjamin Hirsch Auerbach, seit 1863 Rabbiner in Halberstadt und Verfasser der quellenbasierten Geschichte der Gemeinde. Ein Künstler schuf das Bildnis für die öffentliche Verbreitung. Es liefert Gemeindekontext, dokumentiert aber keine persönliche Verbindung zur Familie Reichenbach.
Dokument / ObjektDieses Porträt zeigt den in Halberstadt geborenen Rabbiner Esriel HildesheimerDieses historische Porträt zeigt Esriel Hildesheimer, 1820 in Halberstadt geboren und später ein führender Vertreter des modernen orthodoxen Judentums. Ein Künstler schuf das Bildnis für die öffentliche Verbreitung. Es gehört zur jüdischen Geschichte der Stadt, nicht zu einer dokumentierten Beziehung zur Familie Reichenbach.
Dokument / ObjektHalberstadt füllte in dieser Ansicht von 1905 den HorizontDieses Photochrom hält Halberstadts dichte Stadtlandschaft fest, als die Firma Reichenbach dort bereits bestand. Ein kommerzieller Bildverlag kolorierte und veröffentlichte die Ansicht für den Vertrieb. Sie zeigt die Stadt um die Familie herum, aber keine lesbare Reichenbach-Ladenfront.
Dokument / ObjektPaul im ersten Bericht des Halberstädter AlpenvereinsIm Bericht des Gründungsjahres der Sektion erscheint „P. Reichenbach, Kaufmann“ am Martiniplan 19/21 unter Halberstadts Kaufleuten, Beamten, Lehrern, Ärzten und Rechtsanwälten.
Dokument / ObjektPaul erscheint im Mitgliederverzeichnis des Alpenvereins von 1912Dieses gedruckte Verzeichnis führt P. Reichenbach, Kaufmann, am Martiniplan 19/21 als Mitglied 80. Die Schriftführer der Sektion trugen ihn unter den Halberstädter Mitgliedern ein. Es bestätigt Mitgliedschaft und Anschrift für 1912, nicht aber, wie oft er in die Berge stieg.
Dokument / ObjektDieser Plan von 1912 verortet die Reichenbach-Adressen in HalberstadtDieser Stadtplan zeigt die Straßen um Paul Reichenbachs belegte Wohn- und Geschäftsadressen. Das Archiv hat nummerierte Markierungen ergänzt, damit Besucherinnen und Besucher diesen Orten durch die Stadt folgen können. Die Karte verortet Straßenräume, nicht die genauen Grundrisse von Gebäuden, die durch Umnummerierung, Krieg und Wiederaufbau verändert wurden.
Dokument / ObjektPaul blieb 1913 im Mitgliederverzeichnis des AlpenvereinsDieses gedruckte Verzeichnis führt P. Reichenbach, Kaufmann, am Martiniplan 19/21 erneut auf, nun als Mitglied 84. Der Eintrag zeigt seinen fortdauernden Platz in der Halberstädter Sektion. Er sagt uns nicht, an welchen Ausflügen er in diesem Jahr teilnahm.
Dokument / ObjektLudwig Reichenbach im Vorstand von Neweh MenuchohDas Verzeichnis von 1914 nennt Ludwig Reichenbach unter den Vorstandsmitgliedern des Vereins Israelitisches Heim „Neweh Menuchoh“. Der Eintrag erlaubt es, Ludwigs Vorstandstätigkeit zu benennen, beschreibt aber nicht seine vollständige religiöse Praxis oder Haltung.
Dokument / ObjektKronleuchter und Galerien füllten Halberstadts SynagogeDieser Museumsscan hält den Gebetsraum, seine Galerien, Kronleuchter und die achteckige Bima vor 1938 fest. Ein nicht identifizierter Fotograf stand im Raum und bewahrte dessen Anordnung. Die Fotografie zeigt die Architektur, identifiziert aber nicht die Betenden, die den Raum nutzten.
Dokument / ObjektPaul Reichenbach mit fünfzigDie Central-Verein-Zeitung gratulierte Paul zu seinem fünfzigsten Geburtstag und erinnerte an seine Führungsrolle, seine Ehrenämter und seine jahrelange Arbeit gegen den Antisemitismus. Die Notiz lässt uns hören, wie eine jüdische Bürgerorganisation ihn 1926 beschrieb; sie ist eine öffentliche Würdigung, keine vollständige Darstellung seines Lebens.
Dokument / ObjektPaul Reichenbach unter den Vorstandsmitgliedern des Israelitischen KinderhortsDas Verzeichnis von 1928 nennt Paul Reichenbach unter den Vorstandsmitgliedern des Israelitischen Kinderhorts. Die Seite erlaubt die Aussage, dass Paul dem Vorstand angehörte. Ihre Zeichensetzung ordnet das Amt des Rechnungsführers höchstwahrscheinlich Moritz Joseph zu, nicht Paul.
Dokument / ObjektPaul Reichenbach im Vorstand von Neweh MenuchohDas Verzeichnis von 1928 nennt Paul Reichenbach unter den Vorstandsmitgliedern des Vereins Israelitisches Heim „Neweh Menuchoh“. Der Eintrag erlaubt es, Pauls Vorstandstätigkeit zu benennen, beschreibt aber nicht seine vollständige religiöse Praxis oder Haltung.
Dokument / ObjektKeren-Kajemeth-Spenden von Paul und Ernst ReichenbachUnter Halberstadt verzeichnet diese Keren-Kajemeth-Neujahrsspendenliste Paul Reichenbach und Ernst Reichenbach mit je 10 Goldmark. Die Liste dokumentiert diese beiden Spenden an diese Sammlung. Sie belegt weder die vollständigen Zugehörigkeiten noch die politische Position eines der beiden Männer.
Dokument / ObjektHalberstadts Synagoge stand noch, als diese Fotografie entstandDieser Museumsscan zeigt die barocke Halberstädter Synagoge vor dem Novemberpogrom 1938 und dem darauffolgenden Abriss. Ein nicht identifizierter Fotograf hielt das Gebäude in seinem Wohnblock fest. Das Bild bewahrt seine äußere Gestalt, zeigt aber nicht die im Inneren versammelte Gemeinde.
Dokument / ObjektKäthe Lipke erinnerte die Synagoge in FarbeKäthe Lipkes Aquarell von 1930 zeigt den blauen Vorhang und die achteckige Bima des Gebetsraums. Ihre Hand bewahrte das einzige bekannte Farbzeugnis des Innenraums vor seiner Zerstörung. Das Gemälde hält die Sicht einer Künstlerin fest und kann nicht jede Farbe und jedes Detail exakt wiedergeben.
Dokument / ObjektDie barocke Synagoge stand im Inneren eines HäuserblocksDieser Museumsscan zeigt Mauerwerk, Fenster und Dach der Synagoge im engen Häuserblock ringsum. Ein nicht identifizierter Fotograf nahm das Gebäude vor 1938 auf. Das Bild bewahrt die äußere Umgebung, nicht aber die Menschen, die im Inneren beteten.
Dokument / ObjektPaul erscheint im Mitgliederverzeichnis des Alpenvereins 1931/32Dieses gedruckte Verzeichnis führt Paul Reichenbach als Kaufmann in der Moltkestraße 46 in der Halberstädter Sektion. Die Funktionäre der Sektion trugen den Eintrag ein, während Paul Mitglied war. Es stellt ihn für dieses Jahr in den Verein, beschreibt aber nicht jede Bergtour, die er unternahm.
Dokument / ObjektDie unter Pauls Namen verzeichneten AlpenroutenDer Sektionsbericht 1931/32 verzeichnet Pauls Wege durch das Engadin und um die Zugspitze in derselben sachlichen Form, die für jedes andere Mitglied verwendet wurde. Der Bericht ordnet Paul den Mitgliedern zu, die Touren einreichten, kann aber nicht sagen, wie oft er über diese Einträge hinaus in die Berge stieg.
Dokument / ObjektAnna Jacobs Todesanzeige versammelt die Familie um ihren NamenDiese Zeitungsanzeige von 1931 nennt Annas Ehemann Julius, ihren Sohn Adolf sowie Paul, Max, Else und Ernst Reichenbach unter den Trauernden. Die Familie gab die Anzeige auf, nachdem Anna infolge eines Unglücksfalls gestorben war. Sie belegt einen nahen Haushalts- und Familienkreis, ordnet jedoch nicht jede genannte Beziehung einzeln zu und nennt Annas Eltern nicht.
Dokument / ObjektJ. Reichenbach wird im Vorstand der Wernigeröder jüdischen Gemeinde genanntDas Verzeichnis der jüdischen Gemeindeverwaltung 1932/33 nennt „J. Reichenbach“ als dritten Vorsitzenden des Wernigeröder Gemeindevorstands. In diesem Zusammenhang ist J. Reichenbach der Hausname des Bekleidungsgeschäfts Breite Straße 7. Fritz führte damals das Geschäft, doch diese Zeile allein beweist nicht, dass Fritz persönlich das Amt innehatte.
Dokument / ObjektJahresmarken sammelten sich auf der Rückseite von Pauls AlpenvereinskarteDiese Rückansicht zeigt Gültigkeitsmarken, die übereinander auf Pauls Mitgliedskarte belassen wurden. Vereinsfunktionäre fügten sie über mehrere Jahre hinzu, und die oberste Marke bestätigt die volle A-Mitgliedschaft für 1935. Die Schichten zeigen fortdauernde Mitgliedschaft, nicht aber Datum und Bedeutung jeder teilweise verdeckten Marke.
Dokument / ObjektPaul Reichenbachs Familie gibt seinen Tod bekanntZwei Tage nach Pauls plötzlichem Tod gab seine Familie diese Anzeige in der Central-Verein-Zeitung auf. Sie nennt Margarete geborene Liebenthal, Ernst, Albert Rothschild und Ruth geborene Reichenbach sowie Adolf. Es handelt sich um eine bezahlte Todesanzeige der Familie, die vom familienverwahrten Trauer-Album zu unterscheiden ist; Pauls Ämter führt sie nicht auf.
Dokument / ObjektIhre Mitschülerinnen nannten sie bereits SubieIm Simmons-College-Jahrbuch von 1943 ist Susan Berne Ulmer Studentin im Abschlussjahr der Preprofessional Studies. Der Eintrag nennt die Cleveland Heights High, ihr Zuhause in 2246 St. James Parkway, Cleveland Heights, und den Spitznamen, den die Familie bis heute benutzt. Eine Schnappschussaufnahme auf derselben Seite trägt die Bildunterschrift „Subie“.
Dokument / ObjektSie wählten Subie zu den WitzigstenDie Rogues’ Gallery des Microcosm von 1943 führt Subie Ulmer unter den drei zu den Witzigsten gewählten Studentinnen auf, zusammen mit Marie O’Brien und Tick Case. Auf dieser Seite ist sie genannt, nicht abgebildet.
Dokument / ObjektSimmons verlieh ihr 1943 den Bachelor of ScienceDer Katalog 1943/44 führt die 1943 verliehenen Grade auf. Unter Bachelor of Science, School of Preprofessional Studies, nennt er Susan Berne Ulmer. Auf der Bachelor-Liste der School of Science auf der vorigen Seite steht sie nicht.
Dokument / ObjektHandgezeichneter Reichenbach-StammbaumEin Stammbaum von 1997 verbindet Jacob und Helene mit späteren Generationen in Halberstadt, Wernigerode und Amerika. Er hält Familienwissen fest, darunter Angaben, die noch mit standesamtlichen Quellen verglichen werden.
Dokument / ObjektEin preußisches Verdienstkreuz wie das Paul verlieheneEin allgemeines Beispiel der in Pauls Mitteilung genannten Auszeichnung — nicht Pauls persönliches Kreuz, dessen heutiger Verbleib unbekannt ist. Das Beispiel zeigt die Art der in der Mitteilung genannten Auszeichnung, darf aber nicht als das von Paul empfangene Kreuz präsentiert werden.
Dokument / ObjektDie Klaussynagoge trägt noch Berend Lehmanns StiftungDiese Fotografie zeigt die Klaussynagoge am Rosenwinkel 18, von Berend Lehmann als Synagoge und Lehrhaus gegründet. Besucher und Lehrende begegnen ihr heute als Teil der Moses Mendelssohn Akademie. Das Gebäude gibt jüdischem Leben in Halberstadt Kontext, ist aber kein Besitz der Familie Reichenbach.
Dokument / ObjektDer alte jüdische Friedhof bewahrt Generationen Halberstädter FamilienDiese Fotografie blickt durch das Tor am Westendorf in den alten jüdischen Friedhof Halberstadts. Trauernde und Beerdigungsbruderschaften trugen Generationen der Juden der Stadt durch diesen Eingang. Die Ansicht belegt den Ort, doch einzelne Reichenbach-Gräber lassen sich daraus nicht bestimmen.
Dokument / ObjektDas restaurierte Mikwehaus verankert heute das MuseumDiese Fotografie zeigt das restaurierte Ritualbadhaus in der Judenstraße 26. Das Berend Lehmann Museum nutzt das Gebäude heute als materielles Zentrum seiner Dauerausstellung. Es verortet jüdisches Gemeindeleben in der Stadt, dokumentiert aber keinen Besuch der Familie Reichenbach.
Dokument / ObjektEin beschädigtes Genealogieblatt bewahrt anderswo fehlende NamenDiese fragile Manuskriptansicht gehört zu den Ahnenpapieren der Familie. Ein Familienmitglied, das die Aufzeichnungen zusammenstellte, schrieb Namen und Daten ein, die nicht in jeder erhaltenen Kopie gleich gut lesbar sind. Der Schaden macht das Blatt für Vergleiche wertvoll, kann aber Einträge, die unklar bleiben, nicht entscheiden.
Dokument / ObjektDieser Umschlag gehört zu Ernst Reichenbachs zusammengestellter AhnentafelDieses institutionelle Zugangsbild zeigt den mit Ernst Reichenbachs Stammtafel verwahrten Umschlag. Ein früherer Genealoge stellte die Tafel zusammen, und das Leo Baeck Institute verwahrt heute die Akte. Der Umschlag gehört zur Akte, beweist aber selbst keine Verwandtschaftsbeziehung.
Dokument / ObjektErnst Reichenbachs Tafel reicht in frühere FamiliengenerationenDiese zusammengestellte Stammtafel nennt Ernst, seine Eltern Adolf und Goldine sowie frühere Vorfahren der Familien Reichenbach, Heinemann und Marcuse. Ein Genealoge fertigte die Tafel an, und die Familiennamen gingen durch diese Hand, bevor sie in die institutionelle Sammlung gelangten. Sie leitet die Forschung, doch jede einzelne Beziehung braucht weiterhin Belege aus Zivil-, Gemeinde- oder Friedhofsunterlagen.
Dokument / ObjektPaul trug diese Alpenvereins-Mitgliedskarte bei sichDiese erhaltene Karte ordnet Paul Reichenbach der Sektion Halberstadt des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins zu. Pauls Porträt, das Sektionssiegel und die Karte, die er bei sich trug, verbinden ein Gesicht mit dem Mitgliedsnachweis. Sie beweist seine Mitgliedschaft, verzeichnet aber nicht jede Tour und jede Versammlung, an der er teilnahm.
Dokument / ObjektDie Familie füllte diese Ahnentafel von Hand ausDiese originale Ahnentafel nennt Adolf und Goldine, Jacob und Helene sowie frühere Vorfahren der Familien Marcuse, Cohn, Heinemann und Krömer. Ein Familienmitglied, das die Tafel zusammenstellte, trug die Namen in das gedruckte Formular ein und gab es mit den Papieren weiter. Sie bewahrt erinnerte Genealogie, doch jede Beziehung bedarf noch unabhängiger Bestätigung.
Dokument / ObjektAhnentafel der Familie für Ernst ReichenbachEine für Ernst Reichenbach ausgefüllte Ahnentafel über sechs Generationen. Sie überliefert Namen und Daten, die die Forschung geleitet haben, ist jedoch eine familienintern zusammengestellte Quelle und kein Beweis für jeden einzelnen Eintrag.
Dokument / ObjektDie Genealogiepapiere der Familie widersprechen sich beim Gründungsjahr des GeschäftsDiese Gruppe vereint handschriftliche Tafeln, maschinengeschriebene Forschung und eine familienintern zusammengestellte Geschäftsgeschichte. Familienforscher gingen über Generationen mit den Papieren um und hielten 1841 als Gründungsjahr der Firma fest. Die spätere eigene Anzeige der Firma und die architekturgeschichtliche Forschung stützen 1843, sodass das frühere Datum ein Widerspruch bleibt und keine Korrektur.