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Familienbesitz: Objekte und Bände
Gegenstände, der Trauerband, Gemälde und weitere in der Familie bewahrte Objekte.
61 · 1907–1945
Ordnung: Historische Datensätze folgen ihrem Datum; konventionell bearbeitete Ansichtskopien bleiben bei ihrer Quelle, neue Interpretationen folgen ihrem Entstehungsdatum. Zusammengehörige Seiten und Ansichten bleiben beieinander; undatierte Datensätze folgen.
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Dokumente und Objekte 1–48 von 61 angezeigt
Dokument / ObjektPauls Jom-Kippur-Machsor öffnet sich unter einem goldgeprägten StoffeinbandDieser goldgeprägte Einband umschließt den Jom-Kippur-Machsor, den Paul Reichenbach später mit seinem Namen versah. Paul und die Familie bewahrten das Buch auch in einem modernen, akkulturierten Haushalt. Sein Erhalt zeigt die Bindung an überliefertes Gebet, nicht aber, wie oft Paul es benutzte.
Dokument / ObjektAbnutzung hat die Goldprägung am Rücken von Pauls Machsor gemildertDiese Ansicht zeigt den hebräischen Titel und die ornamentalen Bänder, die auf dem abgenutzten Rücken noch sichtbar sind. Paul und spätere Familienhände nahmen den Band zur Hand und bewahrten ihn. Die Abnutzung bezeugt Gebrauch, kann aber nicht jeden Leser oder Anlass bestimmen.
Dokument / ObjektDas Reihenblatt bezeichnet den Band für den VersöhnungstagDieses gedruckte Blatt bezeichnet das Buch als Band VII von Gebetbuch für die Festtage, den Band für Jom Kippur. Der Verlag stellte es in eine größere Reihe von Festtagsgebetbüchern, die Paul später besaß. Es bestimmt den Band, doch das fotografierte Blatt trägt kein Erscheinungsdatum.
Dokument / ObjektDer hebräische Titel nennt einen Jom-Kippur-Machsor mit deutscher ÜbersetzungDiese Titelseite bezeichnet die von Wolf Heidenheim herausgegebene Jom-Kippur-Liturgie mit deutscher Übersetzung von Selig Bamberger. Paul besaß diesen zweisprachigen Band und schrieb seinen Namen an anderer Stelle hinein. Die Seite bestimmt die Form der Ausgabe, für sich allein aber nicht ihr Datum.
Dokument / ObjektDie deutsche Titelseite nennt den Rödelheimer VerlagDiese Titelseite nennt Wolf Heidenheim, Rabbiner Dr. Selig Bamberger und M. Lehrberger & Co. in Rödelheim. Das Impressum erlaubt es, das Familienexemplar dem Bibliotheksnachweis von 1907 zuzuordnen. Die fotografierte Seite selbst trägt kein gedrucktes Jahr.
Dokument / ObjektPaul schrieb seinen Namen und 1927 in den MachsorDiese Seite trägt den handschriftlichen Besitzvermerk „Paul Reichenbach“ und die Jahreszahl 1927. Pauls Handschrift verbindet das gedruckte Gebetbuch unmittelbar mit ihm. Der Vermerk belegt den Besitz in jenem Jahr, nicht aber, wann er das Buch erwarb oder wie oft er daraus betete.
Dokument / ObjektGroße hebräische Schrift trägt das Morgengebet zu Jom KippurDiese Seite zeigt den vokalisierten hebräischen Text des Morgengottesdienstes in Pauls Machsor. Paul und spätere Leser aus der Familie konnten dem überlieferten Text in diesem Band folgen. Die Seite bewahrt die Liturgie, markiert aber nicht, welche Abschnitte Paul las.
Dokument / ObjektDie gegenüberliegende deutsche Seite erschließt das Gebet deutschsprachigen LesendenDiese Seite bietet die deutsche Übersetzung neben dem hebräischen Morgengottesdienst in Pauls Machsor. Die zweisprachige Anlage machte die überlieferte Liturgie in einem deutschsprachigen Haushalt zugänglich. Sie zeigt, was das Buch bot, nicht aber, wie Paul die beiden Sprachen im Gebet gewichtete.
Dokument / ObjektDie Schlussseiten erläutern Jom-Kippur-Gebete und -BräucheSeite 374 bewahrt die Schlussliturgie zusammen mit deutschen Erläuterungen zu Jom-Kippur-Bräuchen. Pauls Familie bewahrte diesen praktischen und andächtigen Leitfaden im selben Band. Er dokumentiert die gedruckte Anleitung, nicht aber, welche Bräuche der Haushalt einhielt.
Dokument / ObjektWalter Gemm malte 1926 Halberstadts MarktplatzDieses familienverwahrte Gemälde zeigt Halberstadts bürgerliches Zentrum mit Rathaus, Martinikirche, Brunnen und Roland. Walter Gemm signierte und datierte das Werk, und die Familie bewahrte es gerahmt. Das Bild benennt Künstler und Ort, doch Technik, Bildträger und der Weg in die Familie sind bislang nicht untersucht.
Dokument / ObjektWalter Gemm signierte das MarktplatzgemäldeDiese Nahansicht dokumentiert Walter Gemms gemalte Signatur auf der familienverwahrten Marktplatzszene. Die Hand des Künstlers weist den Urheber des Werkes aus. Die Signatur verrät nicht, wann oder wie die Familie es erwarb.
Dokument / ObjektDas Gemälde selbst nennt Halberstadt, 1926Diese Nahansicht dokumentiert die gemalte Inschrift „Halberstadt 1926“ in der Ecke von Walter Gemms Marktplatzszene. Gemms Hand hält Ort und Jahr auf dem Objekt fest. Die Inschrift nennt weder Käufer noch Anlass.
Dokument / ObjektDie Speisenfolge von Ruths und Alberts HochzeitsessenDie gedruckte Speisenkarte vom Hochzeitsessen Ruth Reichenbachs und Albert Rothschilds in Halberstadt am 3. August 1933: Vorspeise, Mockturtlesuppe, Steinbutt mit Kaviarsauce, Gänsebraten, Kompotte, schwedische Bombe, Käse und Mokka. Die Karte lässt erkennen, was den Gästen serviert wurde. Sie nennt weder Koch noch Ausrichter noch Veranstaltungsort.
Dokument / ObjektPauls Traueralbum öffnet sich unter einem silbern geprägten EinbandDiese Seite des familiären Traueralbums zeigt die silbernen Arabesken, Palmwedel und den Titel auf dem Einband. Der Band wurde für Paul Reichenbach ausgefüllt und von seiner Familie bewahrt. Die Abnutzung zeigt, dass das Buch benutzt wurde, nennt aber weder seinen Hersteller noch seinen ersten Käufer.
Dokument / ObjektLeere Vorsatzblätter eröffnen Pauls TraueralbumDiese Seite des familiären Traueralbums zeigt die ungeschmückten Vorsatzblätter des Bandes. Der Band wurde für Paul Reichenbach ausgefüllt und von seiner Familie bewahrt. Sie bewahren die materielle Folge des Buches, tragen aber keine Namen und keine Notizen.
Dokument / ObjektDie Titelseite widmet das Traueralbum PaulDiese Seite des familiären Traueralbums zeigt den gedruckten Titel und die Widmung, die zum Gedenken an Paul Reichenbach ausgefüllt wurde. Der Band wurde für Paul Reichenbach ausgefüllt und von seiner Familie bewahrt. Sie nennt den Mann, dem die Trauer gilt, doch die verbliebenen Leerstellen nennen nicht jede Person, die das Buch ausfüllte oder bewahrte.
Dokument / ObjektDas Traueralbum ordnet hebräische Gedenktage den bürgerlichen Daten zuDiese Seite des familiären Traueralbums zeigt die gedruckten Tabellen, die hebräische und bürgerliche Gedenkdaten einander zuordnen. Der Band wurde für Paul Reichenbach ausgefüllt und von seiner Familie bewahrt. Die Tabellen leiteten die spätere Begehung an, verzeichnen aber nicht, welche Jahrestage die Familie tatsächlich beging.
Dokument / ObjektEine verhüllte Gestalt steht neben dem Gedenkfeld des AlbumsDiese Seite des familiären Traueralbums zeigt eine illustrierte Bildtafel mit einer trauernden Gestalt, einer Urne und einem leeren Gedenkfeld. Der Band wurde für Paul Reichenbach ausgefüllt und von seiner Familie bewahrt. Das Bild rahmt die Trauer, doch das leere Feld fügt keine biografische Tatsache über Paul hinzu.
Dokument / ObjektDas Album lässt ein Formular für die Beisetzung freiDiese Seite des familiären Traueralbums zeigt das gedruckte Bestattungsformular über einem Stich der Machpela-Höhle. Der Band wurde für Paul Reichenbach ausgefüllt und von seiner Familie bewahrt. Die Seite zeigt, wie das Buch die Aufzeichnung einer Beisetzung vorsah, doch ihre Leerstellen nennen Pauls Grabangaben nicht.
Dokument / ObjektDas Album hält Platz für Traueranzeige und Nachruf freiDiese Seite des familiären Traueralbums zeigt die gerahmte Seite mit der Überschrift für Traueranzeige und Nachruf. Der Band wurde für Paul Reichenbach ausgefüllt und von seiner Familie bewahrt. Der Rahmen zeigt, wo ein Ausschnitt aufbewahrt werden konnte, doch auf diesem Bild ist keine eingelegte Anzeige erhalten.
Dokument / ObjektDas Album druckt Regeln für das TrauerjahrDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt die deutschen Anweisungen für Schiwa, Schloschim und das Trauerjahr. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Der Text zeigt, was das Buch lehrte, belegt aber nicht, wie genau Pauls Familie jede Regel befolgte.
Dokument / ObjektDer Trauertext steht einem Stich der Königsgräber Jerusalems gegenüberDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt eine gedruckte Seite mit Traueranweisungen neben dem Stich des Grabmals. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Die Darstellung verortet die Trauer in einer sakralen Geographie, dokumentiert aber keinen Besuch der Familie in Jerusalem.
Dokument / ObjektNur der Rand dieser Traueralbumseite ist noch sichtbarDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt einen schmalen Seitenrand und eine gedruckte Regel. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Die Aufnahme zeigt nicht den einst als Requiemlied katalogisierten Text, daher wird diese Bezeichnung nicht übernommen.
Dokument / ObjektDas Album bietet Worte für die TrauertageDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt das Gebet mit der Überschrift „Gebet in den Trauertagen“. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Das gedruckte Gebet bot Sprache für die Trauer, doch die Seite kann uns nicht sagen, wer es vorlas.
Dokument / ObjektEine gestochene Grabdarstellung begleitet den TrauertextDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt eine gedruckte Textseite mit einer Darstellung in der Tradition des Rachelgrabs. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Die Illustration gehört zur Andachtssprache des Bandes, nicht zu einem fotografierten Familiengrab.
Dokument / ObjektDas Album druckt das Kaddisch der Trauernden auf HebräischDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt das hebräische Kaddisch unter seiner deutschen Überschrift. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Die Seite bewahrt das Gebet, das der Familie zur Verfügung stand, hält aber keinen bestimmten Gottesdienst fest.
Dokument / ObjektTrauernde stehen vor dem Toraschrein über einem transliterierten KaddischDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt eine illustrierte Tafel mit Betenden und dem darunter gedruckten Gebet. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Die Szene erklärt den rituellen Rahmen, doch die Figuren sind Drucktypen und keine Porträts von Pauls Trauernden.
Dokument / ObjektDr. A. Jellinek erläutert die Bedeutung des KaddischDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt den deutschsprachigen Aufsatz, den Dr. A. Jellinek aus Wien gezeichnet hat. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Die Seite bewahrt die veröffentlichte Deutung im Buch der Familie, sagt aber nicht, wie sie jede einzelne Zeile verstanden hat.
Dokument / ObjektDas Album verzeichnet Gedenktage für spätere Jahre in einer TabelleDiese Seite des Trauer-Albums der Familie zeigt die gedruckte Maskir-Tabelle für die Jahre 1933 bis 1960. Der Band wurde für Paul Reichenbach fertiggestellt und von seiner Familie verwahrt. Die Tabelle half, die Begehung in Daten zu übertragen, markiert aber nicht, welche Einträge die Familie nutzte.
Dokument / ObjektEin Sterbebettstich eröffnet die Seite zum JahrzeitDiese Seite des familiären Trauer-Albums zeigt die illustrierte Seite über den Todestag und die Gedenkkerze. Der Band wurde für Paul Reichenbach vollendet und von seiner Familie bewahrt. Die Seite lehrt den Brauch, sie ist aber kein Bild von Pauls letzten Stunden.
Dokument / ObjektDas Album erklärt, wie eine Jahrzeit begangen wirdDiese Seite des familiären Trauer-Albums zeigt den deutschen Text über den Grabbesuch, das Anzünden einer Kerze und das Sagen des Kaddisch. Der Band wurde für Paul Reichenbach vollendet und von seiner Familie bewahrt. Die Anweisungen zeigen die Praxis des Buches, sie dokumentieren aber nicht jede Handlung, die die Familie vollzog.
Dokument / ObjektDas Traueralbum eröffnet ein Jiskor-GebetDiese Seite des familiären Trauer-Albums zeigt die Gedenkgebetsseite mit der Überschrift „Seelenandacht — Jiskor“. Der Band wurde für Paul Reichenbach vollendet und von seiner Familie bewahrt. Die gedruckte Seite bot Worte für das gemeinschaftliche Gedenken, sie verzeichnet aber keinen einzelnen Gottesdienst.
Dokument / ObjektDas Maskir-Gebet steht in parallelen SpaltenDiese Seite des familiären Trauer-Albums zeigt das Gebet in Transliteration und deutscher Übersetzung. Der Band wurde für Paul Reichenbach vollendet und von seiner Familie bewahrt. Das Layout erschloss die Worte deutschsprachigen Lesenden, es benennt aber nicht, wer dieses Exemplar benutzte.
Dokument / ObjektDas Album druckt ein Gebet für den FriedhofDiese Seite des familiären Trauer-Albums zeigt die Friedhofsdarstellung und das Gebet mit der Überschrift „Gebet am Grabe“. Der Band wurde für Paul Reichenbach vollendet und von seiner Familie bewahrt. Die Seite bereitete Trauernde auf einen Besuch vor, sie ist aber keine Ansicht von Pauls Friedhof.
Dokument / ObjektDer gedruckte Stammbaum des Albums bleibt unausgefülltDiese Seite des familiären Trauer-Albums zeigt den Eichenbaum mit leeren genealogischen Schilden. Der Band wurde für Paul Reichenbach vollendet und von seiner Familie bewahrt. Die unbenutzte Seite zeigt, was der Verlag von Familien erwartete, sie liefert aber keine eigene Abstammung.
Dokument / ObjektLeere Blätter schließen Pauls TraueralbumDiese Seite des familiären Trauer-Albums zeigt die letzten leeren Seiten des Bandes. Der Band wurde für Paul Reichenbach vollendet und von seiner Familie bewahrt. Sie bewahren den Abschluss des Buches, enthalten jedoch keine hinzugefügte Erinnerung und keine Familiennotiz.
Dokument / ObjektWalter Gemm blickt zum Halberstädter FischmarktDieses Mappenblatt trägt Walter Gemms gedruckte Signatur und die Jahreszahl 45, während ein Pferdewagen und Fußgänger zum Markt ziehen. Die Familie bewahrte es in einer zehnblättrigen Nachkriegsmappe. Die Ansicht entspricht wahrscheinlich „Blick zum Fischmarkt“, doch die beschnittene Plattennummer kann den Titel allein nicht bestätigen.
Dokument / ObjektKäthe Lipke zeichnet die abgestützten Obergeschosse des StelzfußDieses farbige Mappenblatt trägt Käthe Lipkes Signatur und zeigt das als Der Stelzfuß bekannte Gebäude. Ihre Hand beweist, dass die Mappe der Familie neben Walter Gemm auch andere Künstler umfasste. Das Werk ist sicher bestimmt, doch die beschnittene Plattennummer und die Erwerbsgeschichte bleiben offen.
Dokument / ObjektEdwin Schiel zeichnet den alten Ratskeller und FachwerkhäuserDieses Portfolioblatt trägt Edwin Schiels Signatur von 1945 und zeigt Königs Hotel, den Ratskeller und angrenzende Fachwerkbauten. Seine dichte Strichführung bewahrt einen Teil Halberstadts, der später durch Zerstörung und Wiederaufbau verändert wurde. Der Titel ist aus der Inhaltsliste gesichert, doch auf dem Blatt selbst ist kein eigener gedruckter Titel erhalten.
Dokument / ObjektWalter Gemm führt den Blick den Hohen Weg entlangDiese Portfolioansicht zeigt Straßenbahnschienen, Ladenfronten und einen Kirchturm, die die Straße in die Tiefe ziehen. Walter Gemm signierte und datierte das Blatt, und die Familie bewahrte es nach dem Krieg. Es entspricht wahrscheinlich dem Titel „Der Hoheweg“, doch die beschnittene Plattennummer macht diese Zuordnung von Bild und Inhaltsliste gemeinsam abhängig.
Dokument / ObjektWalter Gemm zeichnet die steile Straße hinter dem RichthausDieses signierte Portfolioblatt von 1945 zeigt eine dicht gefügte Straße mit Ladenschildern, Stufen und einer arbeitenden Figur. Gemms Hand bewahrt eine bewohnte Stadt statt eines leeren Denkmals. Es entspricht wahrscheinlich „Hinter dem Richthaus“, doch die fehlende Plattennummer verhindert die Bestätigung allein vom Blatt.
Dokument / ObjektA. Thiemann hält alte Häuser in der Gerberstraße festDieses kontrastreiche Portfolioblatt trägt A. Thiemanns eingerahmtes AT-Monogramm. Die Familie bewahrte es unter den Nachkriegsansichten Halberstadts, wo es die Mappe über Walter Gemm hinaus erweitert. Der Titel ist aus der Inhaltsliste gesichert, doch Bräunung, Randverluste und die beschnittene Nummer bleiben sichtbar.
Dokument / ObjektWalter Gemm gibt einer Gerberstraßen-Ansicht zwei NamenDieses beschädigte Portfolioblatt trägt Walter Gemms volle Signatur und seine Beschriftung „Das Gewerkschaftshaus in Halberstadt“. Die Inhaltsliste nennt dasselbe Bild „Die Gerberstraße“, sodass beide Titel beim Objekt bleiben. Verfärbungen und fehlende Ecken sind bewahrt, und keiner der beiden Titel wird stillschweigend verworfen.
Dokument / ObjektWalter Gemm stellt die Rathausstufen neben den RolandDieses Portfolioblatt zeigt Halberstadts Rathausfreitreppe und Roland im Verkehr der Altstadt. Gemm schuf die Ansicht, und die Familie bewahrte sie mit der Nachkriegsmappe. Die Wahrzeichen sichern den Titel, doch die beschnittene Plattennummer und die Erwerbsgeschichte der Mappe bleiben offen.
Dokument / ObjektDolf trug diesen goldenen SiegelringDieser goldene Ring mit blauem Intaglio-Stein gehörte Dolf Reichenbach. Die Familienüberlieferung lässt zu, dass er aus einer früheren Generation stammen könnte. Das Objekt belegt Dolfs Besitz, doch bislang nennt kein Dokument seinen Hersteller, seinen ersten Eigentümer oder sein Datum.
Dokument / ObjektMargaretes silberne HaushaltsgegenständeEin Zuckerspender mit Deckel und eine rechteckige Dose in Treibarbeit, die in der Familienerinnerung mit Margarete Reichenbachs Ausreise aus Deutschland verbunden werden. Susan Reichenbach Heyman verbindet die Stücke mit Margaretes Ausreise. Bislang belegt kein Dokument, wann sie sie erwarb oder wer sie anfertigte.
Dokument / ObjektDie Familiensilberstücke vor der Bearbeitung zusammenDiese unbearbeitete Doppelansicht zeigt den Zuckerspender mit Deckel und die Dose in Treibarbeit zusammen. Susan Reichenbach Heyman verbindet die Stücke mit Margarete und dem aus Deutschland mitgeführten Besitz. Die Ansicht bewahrt ihren Zusammenhang in der Familie, bestimmt aber weder Hersteller noch Datum oder Erwerbsgeschichte.
Dokument / ObjektDer Zuckerspender steht mit aufgesetztem DeckelDiese Nahansicht zeigt den Zuckerspender mit Deckel, der unter Margaretes Familiensilber bewahrt wird. Familienhände bewahrten das Objekt nach der Ausreise. Seine Form lässt sich hier untersuchen, doch weder Hersteller noch Datum oder erster Besitzer sind festgestellt.